Gianluca Zampieri
Der in Venedig geborene Tenor debütierte bereits 1992 noch während seines Studiums in Wien als Don José in Bizets Oper CARMEN. Im gleichen Jahr gewann er den Gesangswettbewerb Mattia Battistini in Rieti und den Preis der Meisterklasse von Franco Corelli an der Hochschule Wien. International hat er sich inzwischen einen Namen vor allem als Verdi und Puccini-Tenor und im tschechischen Repertoire gemacht. Umso erstaunlicher war 2006 sein Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl als Tristan, wo er bereits zuvor den Siegfried in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG sang. 1996 bis 1998 debütierte der junge Tenor an zahlreichen Opernhäusern in Italien: In Lirico-spinto-Partien wie Radamès, Andrea Chénier oder Cavaradossi trat er u.a. in Venedig (La Fenice), Pisa, Neapel (San Carlo) und Genua auf. Zu seinen Erfolgen zählen auch Pollione in NORMA beim Festival in Taormina und Radamès beim San Gimignano Opera Festival. Inzwischen umfasst sein Repertoire sämtliche großen Verdi- und Puccini-Partien von Verdi und Puccini und des Verismo. Sein charakteristisches Timbre eröffnete ihm zugleich seit einigen Jahren Engagements für die tschechische und deutsche Oper, vor allem Wagner. Im Jahre 2010 debütierte Gianluca Zampieri als Tannhäuser am Teatro Verdi di Trieste. An der Staatsoper Prag gastiert er als Cavaradossi (Tosca) und Radames (Aida). 2011 war er als Otello in Cordoba zu hören und singt Tannhäuser in Erl. 2012 gab er sein umjubeltes Debüt als Peter Grimes in Peters Grimes am Theater Trier. Bei den Festspielen in Erl 2012 war er als Tristan und Tannhäuser zu erleben. Sein Debüt als Hagenbach in La Wally gab er im September 2012 in Ostrawa. Dort folgte auch das nächste Debüt als Boris in Katja Kabanova in November 2012. Im März 2013 sang er sehr erfolgreich Verdis Requiem in Warschau unter der Leitung von Krzysztof Penderecki. |

