Iréne Theorin

Iréne Theorin ist der Shooting Star unter den dramatischen Sopranen. Über ihr Debüt als Brünnhilde im Siegfried war zu lesen: "Die Geliebte wusste zu gefallen.  Als lyrisch grundierte und dramatisch prachtvoll steigerungsfähige Brünnhilde überzeugte Iréne Theorin."

Im November 2004 gab sie am Königlichen Theater in Kopenhagen ihr Debüt als Brünnhilde in Die Walküre. Mit den drei Brünnhilden im RING debütierte sie 2005 in Nürnberg und sang die Partie dort auch im RING 2007.  Das Opernglas schrieb in seiner Kritik des Nürnberger Gastspiels in China 2005, das dort zum ersten Mal  den RING zur Aufführung brachte: „Alles überstrahlender Glanzpunkt: Die fulminante Brünnhilde der Iréne Theorin, die umgehend zum Publikumsliebling avanciert. Zu recht erntet sie im allgemeinen Jubeltaumel die stärksten Phonzahlen.“  Im Herbst 2005 debütierte sie als Turandot in Kopenhagen. In dieser Rolle war sie auch 2008 am New National Theatre in Tokyo, mit Zubin Mehta in Tel Aviv zu hören und 2009 an der Royal Opera Covent Garden zu erleben.  Ihr Debüt als Isolde folgte im Herbst 2006 am Théâtre de la Monnaie in Brüssel. Sie verkörperte die Brünnhilde am Royal Opera House Covent Garden in London,  an der Deutschen Oper Berlin und an der Semperoper in Dresden.  2007 sang sie Isolde in Rotterdam unter Valery Gergiev. 2007 und 2008 war sie  als Elisabetta und Tosca in Kopenhagen zu hören und wird dort Neuproduktionen von Tannhäuser und Tristan und Isolde singen.2008 und 2009 war sie Isolde bei den Bayreuther Festspielen. 2009 gab sie mit Brünnhilde im April in Walküre und Siegfried an der Metropolitan Opera sowie in Siegfried  in Washington im Mai ihr USA-Debüt. Götterdämmerung und Ariadne folgen in Washington im Herbst 2009. Siegfried und Götterdämmerung sowie Isolde in Tokyo, Elektra in Salzburg und Ballo in maschera in Washington folgen 2010. 2008 erschien bei DECCA der RING aus Kopenhagen auf DVD, für die Darstellung der Brünnhilde erhielt Iréne Theorin fulminante Kritiken.

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