Andreas Hörl
"Die Überraschung des Abends hingegen war die Begegnung mit dem blutjungen Meisterschüler Kurt Molls, Andreas Hörl, als umwerfender König Marke. Ohne seinen Lehrmeister zu kopieren, merkte man Hörl aber in jedem Takt dessen Phrasierungskunst an. Ein Baß von edelster Schwärze mit nobelster Kantabilität in der Stimmführung gelang Hörl eine ergreifende Charakterisierung des gramgebeugten Monarchen. Stupend die feinzisilierten Piani in präziser Diktion. Ist es vermessen, wenn man diesem jungen Bassisten, so er seinen Weg in dieser Konsequenz fortschreitet, eine seinem Lehrmeister vergleichbare Karriere attestiert?" Der Neue Merker / Debut als König Marke, Hamm Der junge, gut aussehende deutsche Bass Andres Hörl macht eine große Karriere. Nicht umsonst gilt er als Meisterschüler Kurt Molls. Hörl verfügt über eine prachtvolle, viel versprechende Stimme und ein enormes Repertoire. Schon früh debütierte er große Partien, so 2004 als Baron Ochs (Bremerhaven) oder 2005 als Landgraf (Minden). Seit 2007/08 ist Andreas Hörl Mitglied des Ensembles am Opernhaus Zürich und dort u.a. als Fasolt/Fafner, Colline, Don Diègue, Raimondo, Varlaam, Argante, Sarastro, Sparafucile, Eutifrante, Komtur und Titurel zu hören. Andreas Hörl findet aber auch immer wieder Zeit für Gastengagements. Eine seiner Glanzpartien ist der Osmin (Volksoper Wien, Opernhaus Zürich, Oper Frankfurt, Komische Oper Berlin). 2009 gastierte er als König Marke und Daland (Theater Chemnitz) sowie als Komtur (Teatro National Sao Carlos Lissabon). An der Bayerischen Staatsoper debütierte Andreas Hörl 2011 mit großem Erfolg als Colline. Anfang 2012 folgte sein Debüt an der Staatsoper unter den Linden, Berlin als Osmin. Im Mai 2013 singt Andreas Hörl Angelo in einer konzertanten Aufführung des Liebesverbot mit dem MDR Sinfonieorchester in Leipzig. Ab 2012/13 wird Andreas Hörl Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper , wo er bereits im Dezember 2011 als Sarastro erstmals zu hören war. |

