Andreas Hörl

Dieser junge Mann macht eine große Karriere. Mit seinen 37Jahren verfügt der Meisterschüler Kurt Molls über eine prachtvolle,  viel versprechende Stimme.  Bereits 2003 gastierte er als Osmin an der Wiener Volksoper, und debütierte 2004 als Osmin an den Opernhäusern von Zürich und Frankfurt sowie der Komischen Oper Berlin, sowie als Baron Ochs auf Lerchenau am Stadttheater Bremerhaven. 2005 sang er zum ersten Mal den Landgraf in Minden und debütierte 2006 in Köln als Fasolt, Pater Guardiano und Rusticone in Salieris La Cifra. An der Komischen Oper Berlin war er 2007 Osmin und Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen.

2008 erhielt er für sein Debüt als König Marke in Hamm jubelnde Kritiken: "Die Überraschung des Abends hingegen war die Begegnung mit dem blutjungen Meisterschüler Kurt Molls, Andreas Hörl, als umwerfender König Marke. Ohne seinen Lehrmeister zu kopieren, merkte man Hörl aber in jedem Takt dessen Phrasierungskunst an. Ein Baß von edelster Schwärze mit nobelster Kantabilität in der Stimmführung gelang Hörl eine ergreifende Charakterisierung des Gramgebeugten Monarchen. Stupend die feinzisilierten Piani in präziser Diktion. Ist es vermessen, wenn man diesem jungen Bassisten, so er seinen Weg in dieser Konsequenz fortschreitet, eine seinem Lehrmeister vergleichbare Karriere attestiert?" schreibt Der Neue Merker.

2009 war er u.a. als König Marke und Daland in Chemnitz sowie als Commendatore in Lissabon zu hören. Seit der Saison 2007/08 ist Andreas Hörl fest am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Fasolt/Fafner, Colline, Don Diègue, Raimondo (Lucia di Lammermoor), Varlaam (Boris Godunov), Argante (Rinaldo), Sarastro, Sparafucile und 2010/11 als Eutifrante, Commendatore und Titurel zu hören ist.

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