Daniela Köhler

„…last but by far not least: Daniela Köhler als überwältigend stimmstarke Brünnhilde. Eine Brünnhilde, wie sie im Buche steht. Strahlend erregt in der Stimme (und in den Augen!!!) bei der Begrüßung des Sonnenlichts, die „Heil dir“ Rufe erregten geradezu Gänsehaut – und weckten bestimmt einige Zuschauer*innen aus dem Schlaf. Eine berauschende Stimme einer Sängerin von der man hoffentlich in Zukunft noch viel Spannendes hören und sehen wird. Zusammen mit dem wunderbaren Tenor von Thomas Mohr ersangen sich Siegfried und Brünnhilde einen veritablen Triumph. Dieser Zwiegesang am Ende war geradezu gigantisch!“

Hier kommt eine junge Hochdramatische, die eine große Karriere vor sich hat. Ihr erfolgreiches Debüt als Sieglinde an der Oper Leipzig Anfang 2018 zeigt deutlich ihren Weg ins große Wagner-Fach. Zu ihrem Repertoire gehören Elisabeth, Senta, Kaiserin, Chrysothemis, Gutrune, die Brünnhilden, sowie die Leitmetzerin, Norma, Fidelio-Leonore und Gertrud (‚Hänsel und Gretel‘). Bei den Bayreuther Festspielen 2018 sang sie alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper ‚Der Ring des Nibelungen‘. In Mainz gab sie ihr Debüt als Brünnhilde in Loriots ‚Ring an einem Abend‘, eine Rolle, in der sie auch am Aalto-Theater in Essen brillierte. 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in ‚Die Walküre‘ unter der Regie von Katharina Wagner und der musika-lischen Leitung von Markus Poschner verkörperte. Im Frühjahr folgte dann in Leipzig ihr Aufsehen erregendes Debüt als Brünnhilde in ‚Siegfried‘ und im November präsentierte sie mit dem Orchestre National de Lille die anspruchsvolle Sopranpartie von Mahlers 8. 2019/20 kehrte sie nach Mainz als Brünnhilde in Loriots ‚Ring‘ zurück und sang in Chemnitz Fidelio-Leonore, in Madrid Helmwige in der Neuinszenierung der ‚Walküre‘. Danach waren die Vorstellungen als Brünnhilde in Siegfried an der Oper Leipzig und am Theater Chemnitz geplant. Gestrichen wegen Corona. Im Sommer sollte  dann der Höhepunkt des Jahres 2020 folgen: In der Neuinszenierung der Tetralogie bei den Bayreuther Festspielen sollte  sie sich als Siegfried-Brünnhilde dem internationalen Wagner-Publikum vorstellen. Verschocben auf 2022 wegen Corona. Im Herbst sollte dann ihr Debüt als Tannhäuser-Elisabeth am Aalto-Theater Essen folgen. Auch das gestrichen – dafür debütiert sie als Isolde in einer Kurzfassung von Tristan und Isolde am Aalto Theater. Premiere ist Anfang Oktober.  Als Rosalinde in ‚Die Fledermaus‘ zeigt sie sich im Herbst in Chemnitz von ihrer komischen Seite. www.daniela-koehler-soprano.com

 

 

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